Arbeitskleidung, die sich anpasst. Nicht der Mensch.

Berufsbekleidung wird für einen Durchschnittskörper entworfen, den es nicht gibt. Wer im Rollstuhl arbeitet, eine Prothese trägt, eine Hand eingeschränkt bewegen kann oder nach einer Operation anders greift, kämpft jeden Morgen mit Knöpfen, Reißverschlüssen und Schnitten, die für andere gemacht wurden.

Das kostet Zeit. Es kostet Würde. Und in zu vielen Fällen kostet es den Arbeitsplatz, weil die Kleidung zur Hürde wird, bevor die Arbeit überhaupt beginnt.

MGTEX entwickelt Berufsbekleidung, die diese Hürden von Anfang an mitdenkt. Nicht als teure Sonderanfertigung im Nachhinein, sondern als Konstruktionsprinzip.

Was adaptive Workwear konkret bedeutet

Verschlüsse, die eine Hand bedienen kann. Magnetverschlüsse, großflächige Griffzonen und durchdachte Klettlösungen ersetzen filigrane Knöpfe und störrische Reißverschlüsse. Anziehen wird zur Nebensache, nicht zur Tagesaufgabe.

Schnitte für die sitzende Arbeitsposition.

Wer im Rollstuhl arbeitet, braucht kürzere Rückenlängen, verlängerte Vorderteile und keinen Materialstau am Bund. Standardschnitte erzeugen genau dort Falten, die drücken und über Stunden zum Problem werden.

Verstärkung, wo Reibung entsteht.

An Prothesenrändern, Orthesen und Transferzonen scheuert Stoff schneller durch. Wir verstärken diese Stellen gezielt, statt das gesamte Kleidungsstück schwerer zu machen.

Flache Nähte und weiche Führung.

Für empfindliche Haut, Druckstellen und Bereiche mit eingeschränktem Empfinden. Was man nicht spürt, kann man auch nicht kontrollieren – also darf es gar nicht erst drücken.

Keine Sonderoptik.

Das ist uns wichtig: Wer adaptive Kleidung von MGTEX trägt, sieht aus wie der Rest des Teams. Die Anpassung liegt in der Konstruktion, nicht im Erscheinungsbild.

Für wen wir das entwickeln

Lor

Für Inklusionsbetriebe und Werkstätten, in denen Arbeitskleidung bisher improvisiert wurde. Für Pflegeeinrichtungen mit unterschiedlichsten Anforderungen im Team. Für Gastronomie- und Handwerksbetriebe, in denen ein Mensch arbeitet, dem Konfektion schlicht nicht passt.

Und für jeden Arbeitgeber, der gemerkt hat, dass Inklusion nicht an der Einstellung scheitert, sondern an den tausend kleinen Dingen danach.

Wie wir vorgehen

Adaptive Lösungen entstehen im Gespräch, nicht im Katalog. Wir fragen nach dem konkreten Ablauf: Was passiert morgens beim Umziehen? Welche Bewegung geht schwer? Wo reißt die aktuelle Kleidung zuerst? Daraus wird ein Muster, das getragen und dann geändert wird.

Erzähl uns, woran es im Alltag hakt. Wir entwickeln die Lösung dazu.

Erzähl uns, woran es im Alltag hakt. Wir entwickeln die Lösung dazu